Partnerschaft im Sand (interaktiv)

Entstehung der Sand-Media Workshops

Die Bilder vom Sommer 2015, mit gestrandeten Flüchtlingen aus Asien, die im, selbst von der wirtschaftlichen Misere geprägten Griechenland, angekommen waren und die Berichte über den Notstand dieser Menschen waren auch für mich ein eindrücklicher Moment und haben zur Entstehung des “Partnerschaft im Sand” Konzeptes geführt.

Meine Bilder verfolgen das Ziel, eine Ebene der tiefen, zwischenmenschlichen Begegnung auf dem Weg zur Solidarität, entstehen zu lassen.

In den ersten beiden Sand-Media Installationen wurde eine besondere Art der Kommentierung der Sanddrucke  mit Pigmenten und der Sandteppich entwickelt.
Seit der Viscom Installation in Düsseldorf im September 2015 ist die Plattform interaktiv und die Gestaltung des Sandteppichs liegt in den Händen der Besucher.

1 Sandteppich 130 Künstler

“Partnerschaft im Sand 2016” Köln, Düsseldorf, Aachen, Kreuzau, Essen, Düren

Sand-Media bringt Menschen zusammen

Diese beteiligen sich an einem Prozess des Druckens ihres Selbstbildnisses auf Sand und an der Einbettung des Werkes in einer Landschaft aus Sandportraits, die andere Teilnehmer bereits als eigene verletzbare Spur hinterlassen haben. Die Aufgabe der Teilnehmer ist zudem, die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Sandbildern, so zu bearbeiten, bis sie nicht mehr erkennbar sind. So lässt das Sand-Media Verfahren einzelne Sandportraits zu einer gemeinschaftlichen Teppichlandschaft wachsen.

Zu Beginn der Installation ist nur ein leerer Steg aus Paletten vorhanden. Mit der Zeit wird diese “Präsentationsbahn” zunehmend mit Sandbildern zugedeckt bis das riesige Patchwork / Sandteppich entstanden ist. Die Teilnehmer haben jedoch die Möglichkeit ihr vergängliches Sandbild zu digitalisieren, wohlwissend dass am Ende der Präsentation die Originale aufgelöst werden. Außer diesen zahlreichen Fotos bleibt nur die Verinnerlichung einer Erfahrung.

 

Partnerschaft im Sand 2016 (PiSP) Konzept zum herunterladen